Feldenkrais
Dank Rückenschmerzen habe ich vor ungefähr 30 Jahren die Feldenkrais-Methode kennengelernt. Ich war so begeistert von dieser "Schule der Wahrnehmung", dass ich während vier Jahren in Italien ein "Feldenkrais Professional Training" absolvierte. Anschliessend habe ich mehr als 20 Jahre lang Feldenkrais-Gruppenlektionen erteilt, zuerst in Chur und dann in Ruschein.
Nun offeriere ich Einzelstunden "Feldenkrais massgeschneidert" - für Leute die keine Gruppenstunden mögen.
Feldenkrais ist Lernen durch Bewegung. In den Feldenkrais-Lektionen werden Bewegungen spürend unter die Lupe genommen, auch ganz kleine, alltägliche Bewegungen wie z.B. das Nicken mit dem Kopf oder das Biegen des Fussgelenks. Wichtig ist, dass die Bewegungen mit Leichtigkeit, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit ausgeführt werden. Jeder Person führt die Bewegungen nach ihren Möglichkeiten und in ihrem Rhythmus aus. Einfach erklärt heisst es in der Feldenkrais-Methode: Denken was man tut - spüren was man fühlt.
Moshé Feldenkrais (1904-1984) hat seine Methode nicht eigentlich als Therapie gesehen, sondern als eine Art Lernkonzept. Er war überzeugt, dass über die Bewegung ein ganzheitlicher Lernprozess möglich ist, der dem Menschen in seiner Entwicklung wichtige Impulse geben kann, Impulse, was die Fülle und die Komplexität von Leben anbelangt. Er plädierte für die Freiheit der Wahl und er meinte, wir sollten "über Dinge, die wir längst kennen und wissen und die uns vertraut sind, auf alternative Weise denken lernen". Um Bewegung zu verstehen braucht es Gefühl und nicht Anstrengung, war er überzeut. Und er hat nicht nur Beweglichkeit im Körper sondern auch Beweglichkeit im Geist angestrebt – und vor allem Bewusstheit.
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